Neue Kreativität

Mit steigender Anzahl an Projekten versucht man natürlich auch ein wenig Herr seiner eigenen Ideen zu werden. Das beginnt beim Sammeln und Aufschreiben von Ideen bis hin zum Archivieren und auch niederschreiben hier bei Wordpess oder in der Bosch-Community. Gerade beim ersten Punkt herrschte bis jetzt immer noch ein wenig kreatives Chaos und vieles war erstmal nur zwischen den grauen Zellen gespeichert. In der Weihnachtszeit habe ich mich dann noch selber beschenkt und mein altes iPad Air 2 durch ein iPad Pro ersetzt.

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neuer Rechner [Xeon E3 1230v3, Z87i, AXP-200, R7265]

nach langer langer Zeit gibt es nun endlich mal wieder einen Beitrag.

Es hat sich eine Menge getan..neuer Job, neue Kamera und endlich ein neuer Rechner.
Zur Kamera werde ich sicherlich an anderer Stelle mal ein Wort verlieren, jetzt soll sich dieser Beitrag aber erst einmal mit dem neuen Rechner beschäftigen.

Mein klares Ziel war ein neuer Rechner der für die nächsten mindestens vier Jahre genügend Leistung bietet und hauptsächlich für die Foto- und Videobearbeitung gedacht ist.

Meine Erfahrungen dazu möchte ich gerne teilen, da ich im Internet viel zu dem Thema gesucht und gelesen habe, in der Hoffnung etwas zu den Kompatibilitäten zu finden.
Die gewünschten Komponenten sollten in ein ITX-Gehäuse „gequetscht“ werden. Spannend dabei war natürlich der Aspekt der Temperatur im Gehäuse.

Als erste Komponente habe ich mir dabei die CPU herausgesucht. Durch verschiedene Artikel bin ich auf den sogenannten „CPU-Geheimtipp“ gestoßen. Ein Leistungsfähiger Prozessor ohne Grafikkarte mit vier Kernen und HT. Dies sollte genügend Leistung für meine Video- und Fotobearbeitung bereitstellen. Der Xeon E3 1230v3 ist in der 80 Watt-Klasse angesiedelt und bietet alle neuen Stromsparmodi der Haswell-Architektur. Mit der Leistung eines Core i7 und dem Preis eines Core i5 ein sehr interessanter Prozessor.

Als nächstes habe ich mir dann Gedanken um den Kühler gemacht der den Prozessor ausreichend kühlt, aber auch leise ist. Mit der Vorgabe eines ITX-Systems scheiden viele der normalen Tower-Kühler schon vornherein aus. Zugegebenermaßen etwas blind ohne Gedanken an das Gehäuse zu diesem Zeitpunkt zu verschwenden, bin ich ziemlich schnell auf die beiden Top-Blower Kühler von Thermalright gestoßen. Da gibt es zum einen den AXP-100 und den AXP-200 für den ich mich letztendlich entschieden habe. Auch hier wieder der Ansatz das genügend Leistung zu einem in meinen Augen fairen Preis. Und wie sich im Nachhinein (so viel kann ich verraten) herausgestellt hat genau die richtige Wahl und passend zum Gehäuse.

Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären. Auf den Gedanken für ein ITX-System bin ich eigentlich nur gekommen, weil ich bei K&M (Werbung muss mal erlaubt sein) im Geschäft auf den Lian Li PC-Q08B gestoßen bin. Ein räumlich großzügiges Gehäuse und auch schick genug um ihn zur Not auch im Wohnzimmer neben den Fernseher stellen zu können, welches zudem auch ein optisches Laufwerk und ein normales ATX-Netzteil aufnehmen kann. Zusätzlich bietet es Platz für eine Grafikkarte die zwei Slots belegt genügend Platz und ist standardmäßig mit zwei Gehäuselüftern ausgestattet, von dem aber bereits einer durch einen NB-eLoop 120mm ersetzt worden ist. Der Frontlüfter der zurzeit noch in schönem blau vor sich hin leuchtet, wird aber auch noch ersetzt werden, da mir dieser zu laut ist. Und auf das blaue Leuchten kann ich auch verzichten 😉

Fehlen also nur noch zwei wichtige Komponenten: Grafikkarte und Mainboard.

Für die Grafikkarte habe ich mir mit am längsten Zeit gelassen und dies hat sich auch bezahlt gemacht wie ich finde. Am Anfang habe ich zwischen der R7 260x und der R9 270 hin und her überlegt. Dann hat mir AMD aber die Entscheidung leicht gemacht, indem sie die Zwischenstufe R7 265 rausgebracht haben. Zum Zeitpunkt des Kaufes gab es für diese Karte nur eine sinnvolle Auswahl: Sapphire Dual-X R7 265 mit 2GB GDDR5. Die Tests die ich bis zu diesem Zeitpunkt finden konnte bescheinigten der Karte ausreichend Leistung für 1080p Spiele bei sehr guter Wärmeentwicklung und einer Lautheit die wohl noch in Ordnung geht. Die Tests kann ich mittlerweile bestätigen. Die Karte wird nie wirklich heiß und die geäußerte Kritik zum Verhältnis von Lüfterdrehzahl zu Wärmeentwicklung ist gerechtfertigt, da die Karte sehr viel kühler agiert als nötig. Wirklich stören tut das jedoch nicht, da die Karte im Windows-Betrieb nicht zu hören ist und die Spiele werden selten ohne Sound gespielt 😉 Die Anschlüsse der Grafikkarte sind für meine Bedürfnisse mehr als ausreichend und ich habe mittlerweile meinen 22″ Monitor und ein Full-HD Fernseher von Samsung daran betrieben. Alles zu meiner Zufriedenheit.

Die letzte wichtige Komponente und gleichzeitig die die alles zusammenführt ist das Mainboard.
ITX-Mainboards für den Sockel 1150 gibt es nun nicht so viele und die H87-Boards kamen nicht in Frage, da diese häufig nicht genügend Anschlüsse zur Verfügung stellen konnten. Meine erste Wahl war das Asus Z87i Deluxe, welches jedoch in Deutschland scheinbar nicht verkauft wird. Die weitere Auswahl an ITX-Boards war und ist in meinen Augen sehr überschaubar. Am Ende bin ich auf die Mainboards von MSI gestoßen. WLAN-AC und genügend Anschlüsse für Festplatten waren der ausschlaggebende Punkt. WLAN deshalb, weil der PC unter umständen ja auch im Wohnzimmer stehen könnte und ich dort keine Kabel verlegen möchte. Es gab da nur noch die Wahl zwischen der normalen Ausführung und der Gaming-Edition. Abgesehen von dem hübscheren Aussehen, welches man später eh nicht mehr sieht, bietet die Gaming-Edition einen zusätzlichen SATA-Port, der am Ende sogar entscheidend war.

Die ganzen aufgeführten Komponenten werden von einem 400 Watt Netzteil von bequiet versorgt. Ein Kollege hatte sich Gedanken um die Leistungsreserven gemacht, was aber unbegründet ist. Genauere Angaben zur Leistungsaufnahme werde ich hoffentlich noch nachreichen, aber bis jetzt habe ich keine Ausfälle gesehen.

Hier nochmal die Komponenten in der Zusammenfassung:

  • Xeon E3 1230v3
  • MSI Z87i AC Gaming
  • Thermalright AXP-200
  • Sapphire Dual-X R7 265
  • 8GB DDR
  • LG BluRay-Laufwerk BH16NS40
  • bequiet Straig Power E9 400W
  • Lian Li PC-Q08B
  • Samsung Evo 120 GB SSD

Fitbit vs. iPod Nano

Hier nun der zweite Beitrag zum Fitbit Ultra und gleichzeitig auch der letzte Beitrag in der Kategorie „Testberichte“. Da ich diesen Blog doch hauptsächlich auf meine Freizeitaktivitäten beziehen möchte, werde ich einen zweiten Blog nebenbei versuchen zu pflegen, in dem ich alles was mir so in die Finger bekommt auf (m)eine gewisse Art und Weise rezensieren und euch näher bringen möchte. Zu gegebener Zeit wird dann hier auch die Verlinkung und die Vorstellung des Projekts stattfinden. Die ersten kleinen Sachen habe ich schon vor Augen und sollen demnächst bewertet werden.

Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Posts:

Fitbit vs. iPod Nano

Warum wird an dieser Stelle ein Vergleich zum iPod Nano gezogen?
Auf den Fitbit bin ich eigentlich nur aufmerksam geworden, da ich schon seit einiger Zeit versucht habe, meine Schritte und Aktivitäten mit meinem iPod Nano festzuhalten. Die integrierte Nike+ App bietet neben der Möglichkeit seie Trainingsläufe aufzuzeichnen auch die Möglichkeit das Gerät als Schrittzähler zu verwenden. Das umständliche daran, war das Starten und Stoppen der Aktivitäten, so dass diese auch einen Sinn ergeben. Natürlich kann man einmal am Anfang des Tages Start drücken und beim zu Bett gehen die Aktivität wieder stoppen. Der Haken bei der Sache befindet sich nicht beim Gerät selber, obwohl die Akkubelastung dadurch deutlich höher ausfällt, sondern auf der Webseite, welche die Daten aufbereitet *schnarch* und visualisiert.

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