Ou la la

Nach zwei langen Tagen gibt es eine Menge zu berichten.

Der zweite Tag begann mit unserem ersten Frühstück hier im Hotel. Zur Auswahl gibt es Tee (eine Sorte, mehr nicht), Kaffee und Schokolade. Im Brötchenkorb befinden sich pro Person je ein Croissant und ein halbes Baguette. Dazu kommen verschiedene Marmeladen, Frischkäse und auch mal Nutella.

Da am Freitag in Deutschland das neue Linkin Park Album erschienen ist, haben wir uns zunächst auf die Suche nach einem „Musikfachgeschäft“ gemacht. Leider musste ich feststellen, dass das Album hier in Frankreich erst am Montag veröffentlicht wird…am MONTAG!!! Also muss ich wohl oder übel noch 2 Tage durchhalten 😦

Danach konnte also der eigentliche Tagesplan angegangen werden. Da wir ja die Zonen 1-3 auf unserem Paris Visite gebucht haben, konnten wir bis zu la Défense fahren. Dies ist das Bankenviertel und Heimat der Grande Arche. Wenn man aus der Metro aussteigt ragt dieses Gebäude sofort vor einem auf und man kommt sich doch recht klein vor 😉
Die Treppe zur Grande Arche ist vor allem zur Mittagszeit von lauter Anzugsträgern gesäumt, welche von den örtlichen Fast Food Ketten ihre Papiertüte dabei haben und die Mittagszeit in der Sonne genießen. Ein Satz muss man an dieser Stelle zu den Tauben in Paris verlieren. Die Tauben hier haben alle noch 2 Beine und haben aus irgendeinem Grund keine Angst…die haben wohl noch nie Berlin besucht 😉

Eine andere „Merkwürdigkeit“ ereignete sich im Supermarkt. Zwei Menschen haben es tatsächlich nicht fertig gebracht dort eine Flasche Wasser oder Cola zu finden. Wir haben noch nie einen so unsortierten Supermarkt gesehen. Nach 20 Minuten der Irrungen und Wirrungen haben wir unsere Sandwiches von Pommes de Pain dann ohne etwas zu trinken, bzw. dem restlichen Trinken welches wir noch hatten, gegessen.

Einige Fotos später (unter anderem auch mit unserem dritten Mitreisenden 😉 ) haben wir uns auf den Weg zum Arc de Triomphe gemacht. Dort angekommen haben wir nach einer vertrauenswürdigen Person gesucht, so dass wir auch mal beide auf einem Foto zu sehen sind. Nachdem wir diese gefunden und nun ein schönes Bild von uns vor dem Triumphbogen bekommen haben, wollten wir natürlich auch in die Mitte des Place Charles-de-Gaulle. Die lustigen Schilder, welche einem zeigen, dass man die Straße mit Hilfe eines Tunnels unterqueren kann stehen überall nur nicht an der Stelle, an der man dann eigentlich zum Bogen kommt. Da der Aufstieg, wie fast alles in Paris Geld kostet (und meist nicht zu wenig) haben wir uns diese Sehenswürdigkeit nur von unten angeschaut und haben noch ein paar Fotos geknippst. An dieser Stelle haben wir auch einen kleinen „Sport“ für uns entdeckt: „Welche Spiegelreflexkamera haben die anderen Touristen, mit einem besonderen Augenmerk auf die unterschiedlichen Typen von Canon!“

Danach ging es weiter auf die Prachtstraße von Paris. Aufgrund des mangelnden Kleingelds müssen wir die Daheimgebliebenen leider enttäuschen. Es gibt keine Souvenirs vom Champs-Elysee 😉 Am Ende der Prachtstraße befindet sich dann der Obelisk und hinter dem Jardin des Tuileries das Louvre. Im Jardin des Tuileries haben wir uns noch ein Eis für 2,50€ gegönnt. Nein! keine 5 Kugeln, sondern eine einzige.

Das Ende des Tages wurde dann mit dem Weg zum Centre Pompidou eingeläutet. Die kleinen Gassen die dort hinführen bieten eine Menge an sehenswerten Geschäften. Da dann, wie jeden Abend, die Frage nach dem Essen stand, haben wir uns für eine Burgerkette entschieden…nein…nicht das große gelbe leuchtende M. In dem Restaurant wurden wir leider alles andere als schnell bedient. Die Ironie ergibt sich nicht mal weil es Fast Food ist, sondern weil der Name der Kette Quick lautet 😉 Diese Marke wirbt mit Quality Burgern und ist so gut wie neben jedem McDonalds zu finden. Dafür scheint es hier aber kein Burger King zugeben.

Nach dem vielen Laufen hatten wir uns einen entspannten Abend mit dem Sichten der Bilder redlich verdient und sind dann auch relativ fix eingeschlafen.

Der (noch) heutige Tag stand im Zeichen der Seine. Als erstes haben wir uns mit der Metro auf den Weg zur Pont Neuf gemacht, um von dort weiter auf die beiden Inseln zu gelangen. Der Eintritt zu Notre Dame ist an und für sich kostenlos hätte aber mit einer gschätzten Wartezeit von einer Stunde bezahlt werden müssen. Da das Wetter aber viel zu schön war, haben wir uns weiter auf den Weg zur zweiten Insel gemacht. Die kleinen Gassen sind wiederum von vielen kleinen Geschäften und Creperien gesäumt. Unglaublich aber wahr, wir haben es noch nicht einmal geschafft Crepes zu essen…kommt aber noch.

Nach einem Zwischenstopp im Jardin des Plantes sind wir dann weiter zum Patheon gegangen, wo Marie Curie begraben ist. Europäische Staatsbürger bis 25 Jahre erhalten dort freien Eintritt. Nachdem ich meinen Ausweis vorgezeigt hatte und meinen Freiticket bekommen hatte schaute die Frau meine Kleine nur fragend an und hat sich gewundert, dass sie doch schon über 25 Jahre alt ist. Das man im Pantheon dann auch noch fotografieren durfte hat doch sehr überrascht. Allerdings haben das auch viel Touristen zum Anlass genommen mit ihren kleinen Kameras alles tot zu blitzen, so dass man fast schon Probleme hatte ein ordentliches Bild zu bekommen.

Nach dem Pantheon haben wir uns noch etwas zu trinken gesucht und haben uns schließlich auf einer Parkbank um Jardin du Luxembourg niedergelassen und uns noch ein wenig die Zeit vertrieben. Zum Abendessen bin ich dann gegen 21 Uhr noch einmal losgestiefelt um vom Monoprix (auch ein Supermarkt) Sandwiches, Käse, Schinken und Mayonnaise zu holen. Wie Franzosen diese Mayonnaise überhaupt essen können fragen wir uns beide immer noch. So versalzen hat man selten eine Mayonnaise gesehen. Zum Glück war das Sandwichbrot relativ süß und hat somit dem salzigen ein wenig die Intensität genommen 🙂

Somit ist ein Tag mit etwas mehr rumgammeln im Park nun zu Ende gegangen und wir (eigentlich mehr oder weniger nur noch ich) schauen noch das US Open Halbfinale von Federer und Djokovic. Für den morgigen Sonntag ist dann ein Besuch auf dem Marché Bastille geplant und die Erkundung der zugehörigen Umgebung.

Morgen wird es sicherlich noch einmal neue Bilder geben.

Der Kleinen geht es zum Glück wieder besser und es ist lediglich die Nase noch etwas verschnupft.

Wir melden uns wieder

Saskia & Christian

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Ein Gedanke zu “Ou la la

  1. Mist Federer gegen Djokovic? Hab ich gar nicht mitbekommen.
    USA-Türkei (83:82 BuzzerBeater gegen Serbien) lautet übrigens das BB-Finale.

    Ich krieg auch erst morgen das Album des Jahres, aber nur weil ich zu geizig bin 😉
    Beim Dussmann wollten die doch echt 20€ haben, bei Amazon nur 13€, ach die Limited Edition gibts hier übrigens in Pappe.

    Hört sich an als ob ihr eine schöne Zeit habt, genießt die restlichen Tage.

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