Ankunft in Paris

Heute ging es dann also endlich in den verdienten Urlaub in die Stadt der Liebe 🙂

Zuerst einmal klingelte der Wecker zur wohl unmöglichsten Zeit mitten in der Nacht um 4 Uhr 😦 Da am Vortag noch das Saisoneröffnungsspiel zwischen ALBA und dem TBB Trier stattfand sind wir erst gegen Mitternacht ins Bett gekommen. Mit gerade ein mal 4 Stunden Schlaf wurden noch schnell die letzten Sachen in den Koffer geworfen und schon wurden wir um 5 Uhr von Saskias Papa abgeholt der uns freundlicherweise zu dieser Zeit zum Flughafen gefahren hat.

Dort verlief alles einwandfrei und wir wurden mit einem kleinen Regenschauer aus Berlin verabschiedet. In Paris gelandet haben wir erst einmal die Touristeninformation aufgesucht, um uns Tickets sowohl für die Fahrt in die Innenstadt (wir sind in Paris – Charles de Gaulle gelandet), als auch für den Aufenthalt vor Ort zu kaufen. Der nette Mann (David wenn ich mich recht erinnere) hat uns auch super beraten und letztendlich haben wir fast hundert Euro für 4 Fahrten Flughafen-Innenstadt-Flughafen + 2x Metrokarten für 5 Tage in den Zonen 1-3 bezahlt. Mit den Tickets im Gepäck ging es zum RER B, welcher den Flughafen mit der Innenstadt verbindet. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten und gleich die nächste Station war Paris Nord (auch Gare du Nord).

Dort angekommen wurden wir von schönstem Sonnenschein begrüßt und wir haben uns auf den Weg zum Hotel gemacht. Da der Gare du Nord ein ziemlich großer Bahnhof ist, haben wir nicht gleich die richtige Straße gefunden, welche uns dann direkt innerhalb von 10 Minuten Laufweg zu unserem Hotel geführt hat.

Zu diesem Zeitpunkt war es leider erst gegen 11 Uhr und der Check-In war erst ab 13 Uhr möglich. Glücklicherweise konnten wir unsere Sachen im Gepäckraum lassen und wir sind anschließend zum nächstbesten Supermarché gelaufen (10 Meter entfernt, direkt auf der anderen Straßenseite 😉 )und haben uns etwas zu trinken gekauft. Danach sind wir zu einem McDonalds um dort einen Kaffee zu trinken, welcher hier deutlich stärker ist als bei uns zu Hause (hui hui hui). Während des Aufenthaltes im McCafe sind wir die Planung für den restlichen Tag durchgegangen.

Bis zu dem Zeitpunkt wo wir unser Zimmer beziehen konnten, wollten wir also noch die nähere Umgebung erkunden. Also haben wir uns auf den Weg zum Canal St. Martin gemacht, um dort auf einer Bank ein wenig das tolle Wetter zu genießen. Zurück im Hotel haben wir dann unser Zimmer bekommen. Es ist wirklich sehr klein, aber man will ja auch die Stadt sehen und nicht sein Zimmer (Bilder folgen).

Die Weitere Planung sah nun die Erkundung von Montmartre vor. Da das Metroticket Paris Visite nur für 5 Tage gültig ist, haben wir die Erkundung zu Fuss durchgeführt. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Montmartre ist wohl Sacre Coeur. Diese Kirche liegt erhöht und ist von lauter komischen Leuten umgeben, welche einem permanent Ketten oder Getränke andrehen wollen oder am liebsten 30000 Unterschriften haben wollen. Die Dreistigkeit gleicht dabei nicht mal den „netten“ Damen am Alex (welche hier übrigens auch rumlaufen) die einen immer Fragen, ob man Englisch spreche. Man will nur ein Foto von der sich bietenden Kulisse machen und schon tippen sie einem auf die Schulter, ob man nicht doch unterschreiben möchte. DREIST!!!

Zu diesem Zeitpunkt gab es die ersten kleineren Regentröpfchen, welche aber keinen verscheucht haben und mit einem Regenschirm locker auszuhalten waren. Mit dem Besuch in der Kirche gingen bei mir gemischte Gefühle mit einher. Einerseits ist die Architektur, wie bei vielen Kirchen wirklich beeindruckend, andererseits war ich doch mehr als verwundert, dass in einer Kirche Automaten zum Prägen von Münzen und Leinwände für Beamer stehen.

Auf dem Rückweg hat es dann leider richtig angefangen zu regnen und wir sind auch ziemlich Nass geworden, haben uns dann aber in einen Supermarkt gerettet und dort Sachen für unser Abendessen eingekauft. In strömendem Regen sind wir dann zurück ins Hotel geeilt und haben uns dann unser Baguette zubereitet. Das war auch echt lecker und jetzt habe ich versucht das Internet zum Laufen zu bekommen (erfolgreich wie ihr seht 😉 ).

Der Kleinen geht es leider immer noch nicht besser und gerade schläft sie ein wenig, da es mit der Erkältung und den zum Teil doch recht weiten Laufstrecken recht anstrengend war. Hoffentlich ist sie morgen schon wieder etwas besser drauf und wir können unser Programm fortsetzen.

Dann sag ich schon mal Tschüss für heute, weil der Vorhang wahrscheinlich doch relativ früh heute fallen wird *gähn* Oh…pardon 🙂

PS: Fotos folgen im nächsten Post eventuell noch heute Abend UND: ich verstehe doch mehr von der komischen Sprache hier als ich gedacht hätte…sollte Herr Abdinghoff mir doch etwas beigebracht haben? 😀

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