weitere Fotoimpressionen aus Paris

Bevor in hoffentlich naher Zukunft das komplette Album online oder in welcher Form auch immer den Weg zu euch finden wird, hier noch ein paar weitere ausgesuchte Fotos. Unter anderem auch mit dem bisher ungesehenen ominösen dritten Mitreisendem 🙂

Advertisements

Geschmaaack von Aspirin Compleeex

Im letzten Teil unserer kleinen Parisserie wollen wir euch mal verschonen und nicht von irgendwelchen Sehenswürdigkeiten schreiben 😉

Stattdessen wollen wir euch einen Einblick in die Merkwürdigkeiten geben, welche man im ganz normalen Alltag hier erleben kann. Einen ersten Einblick hat euch ja schon der erste Beitrag gegeben, wo die Frauen vom Alex angesprochen wurden.

Ihr fragt euch sicherlich was der Autor mit dem Titel aussagen will! Wenn ja, dann dürft ihr gerne weiterlesen…wenn nicht..gut…dann auch 😉

Also zum Titel:

Zu allererst ein Riesen Dankeschön an meine Schwester! Das Zeug aus dem Titel (ist Werbung hier erlaubt?) ist wirklich ein kleines Wundermittel. Nachdem meine Kleine ja mit einer kleinen Erkältung in den Urlaub gestartet ist, hat es mich am Montag erwischt gehabt. Aber zum Glück haben wir ja den guten Stoff dabei und siehe da, die Kopfschmerzen waren in kürzester Zeit weg und der kleine Christian wieder einigermaßen fit.

Dem aufmerksamen Leser werden die drei a’s und die drei e’s sicherlich nicht entgangen sein 😉 Diese haben ihren Weg in den Titel gefunden, weil wir beim Frühstück zum wiederholten Male auf zweeeeeei Österreicherinnen getroffen sind..uff…diese „Sprache“ ist ja mal so gar nicht unser Ding und nicht nur ein Nackenhärchen hat sich gesträubt. Dazu kommt noch, dass die beide wohl eher der eingebildeten höheren Klasse angehört haben. „Derer Poncho für 200€ waaar doch ein weeenig teueeer“. Hallo!!! Die beiden haben in einem 2-Sterne-Hotel gewohnt!

An unserem letzten Tag (heute 😉 ) haben wir uns noch einmal gemütlich in den Park gesetzt und wie immer Leute beobachtet (oder auch angestarrt 😉 ).  Auf der Parkbank gegenüber saß ein anderes Pärchen. Es war nicht zu erkennen, ob die beide frisch verliebt waren oder schon seit längerem zusammen sind. Am Anfang gab es Streit, dann wurde geküsst, dann wurde wieder diskutiert, dann umarmt (wobei der Typ (mit Cowboy-Stiefeln ( Howdy!!!)) seine Arme immer hat runter hängen lassen) und wieder geküsst…sehr komisch. Das eigentliche Highlight war jedoch eine Frau die die beiden dann (als sie sich endlich mal innig umarmt haben (nachdem sie uns gesehen haben 😉 )) fotografiert hat 😀

Ungefähr zur gleichen Zeit kam ein Typ im Löwenkostüm an uns vorbeigelaufen und hat auch gemerkt, dass wir ihn „angestarrt“ haben und er hat nett gelächelt. Das allein ist noch nicht erzählenswert, aber man muss bedenken, dass uns wenige Tage vorher acht Typen entgegen gekommen sind, welche Windeln auf dem Kopf hatten und an den Armen mit Paketklebeband zusammengebunden waren. Die spinnen die Franzosen 😉

Eine andere „Spezialität“ hat sich vor dem Eifelturm ereignet. Am Montag hatten wir uns bereits auf den Weg zum Champ de Mars gemacht, um ein wenig das schöne Wetter zu genießen und natürlich um ein paar Fotos zu machen. Unser dritter Mitreisender musste sich natürlich auch wieder auf ein paar Fotos drängen. Das war jedoch nichts im Vergleich zu dem Pärchen, welches versucht(!!!) hat sich selber vor dem Eifelturm zu fotografieren. Die Ausrüstung der beiden schien ja nicht schlecht zu sein…Stativ, Spiegelreflexkamera und eine Bürste oO

Die Bürste war natürlich für die Haare der Fotografin, welche fachmännisch die Einstellungen getroffen hat, um sich dann zu ihrem wartenden Freund zu gesellen. Er, recht sportlich normal gekleidet, Sie, für seine Verhältnisse vollkommen Overdressed mit rotem Tüchlein. Highlight Nummer1: Die beiden wollten den Eifelturm „totblitzen“ undHighlight Nummer2: Er will sie umarmen und fasst ihr dabei in die Haare…uiuiui…Stress zu Hause vorprogrammiert 😉 Nach gefühlten 50 Fotos (es könnten wirklich so viel gewesen sein) haben die beide zusammengepackt…aber nein…nicht um nach Hause oder weiter zu gehen, sondern um sich 20 Meter weiter hinten neu zu postieren und erneut 50 Fotos zu machen. Ich gehe jede Wette ein, dass mindestes 98 dieser 100 Bilder nichts getaugt haben 😉

Da wir schon beim Eifelturm sind, können wir gleich mit den nächsten beiden Storys aufwarten 🙂 Die erste fand vor unserem Besuch hoch oben AUF dem Eifelturm statt. Da man ja eventuell lange anstehen muss und oben vielleicht auch keine Toiletten vorhanden sind (es waren doch welche da) geht man ja vorher nochmals aufs Klo. Der Eintritt ist frei und normalerweise stehen ja die Frauen immer an (Gruß an Maksim an dieser Stelle „All the Girls….“), aber hier war dieses

Mal alles anders 🙂 Warum? Weil die Toiletten sauber gemacht wurden und den Männern in dieser Zeit der Zutritt verwehrt wurde…meine Kleine konnte natürlich durchmarschieren und kam mit einem fröhlichen Grinsen vorbei und dem Satz „Kann man das bitte mal filmen?“…ha ha ha… nicht lustig 😉

Dem zweiten Ereignis müssen ein paar Worte des Lobes vorweg gehen 🙂

Meine Kleine (bekanntlich mit Höhenangst ausgestattet) hat sich auf den Eifelturm gewagt. Nicht etwa nur auf die erste Etage, nein, sondern wirklich bis nach ganz oben! Es gibt sogar Beweisfotos. Allerdings hab ich noch nicht kontrolliert, ob sie auf dem Bild mit mir die Augen offen oder geschlossen hat 😉

Das zweite Ereignis hängt unmittelbar mit der erwähnten Höhenangst zusammen. Ein Pärchen (man man man…schon wieder ein Pärchen 😀 ) ist mit uns zusammen hoch gefahren. Als wir dann auf der dritten und höchsten Etage angekommen sind, mussten wir ja alle aussteigen und zwei Pärchen erlebten exakt das gleiche. Ich habe meine kleine geführt und der andere Mann musste seine Freundin führen und wir haben uns nur angelächelt 🙂 Man muss dazu sagen, dass die andere Frau dann doch nicht oben auf der Aussichtsplattform geblieben ist, sondern sich eine Etage tiefer postiert und auf ihren Freund gewartet hat. Meine Kleine hat die Aussichtsplattform wacker durchgehalten, auch wenn sie doch eher immer am inneren Rand geblieben ist…ich bin trotzdem mega stolz!!!

Da der Flieger bald landet (ja…ich schreibe den letzten Beitrag im Flugzeug) bleiben nur noch zwei kleine Geschichten übrig:

Eine davon richtet sich an unseren Herrn Baumgarten. Warum klaust du Bodenbeläge vom Flughafen Charles de Gaulle? Die sehen genauso aus, wie der Bodenbelag bei dir im Flur, wo die Geldstücke drin stecken (ich hoffe ich habe nicht zu viel privates jetzt preis gegeben 😉 ).

Die letzte Sache hat mit dem Essen im Flugzeug zu tun. Wie auf dem Hinflug hatte man die Wahl zwischen verschiedenen Brötchen. Was uns beim Hinflug jedoch noch nicht aufgefallen ist, sind die Zutaten die für die Brötchen verwendet werden. Was zum Teufel hat Weizenkleber in meinem Brötchen verloren und für was genau ist es gut…bitte keine schlauen Kommentar mit „klebt den Weizen zusammen“ 😀

So…das war es dann auch mit unseren kleine Auszügen aus unserem Paris Urlaub, bevor ihr euch dann die ganzen tollen Fotos angucken müsst und das Video (da ist auch das Foto-Pärchen vom Eifelturm drauf) sehen dürft.

Letzte Urlaubsgrüße von

Saskia & Christian

Ou la la

Nach zwei langen Tagen gibt es eine Menge zu berichten.

Der zweite Tag begann mit unserem ersten Frühstück hier im Hotel. Zur Auswahl gibt es Tee (eine Sorte, mehr nicht), Kaffee und Schokolade. Im Brötchenkorb befinden sich pro Person je ein Croissant und ein halbes Baguette. Dazu kommen verschiedene Marmeladen, Frischkäse und auch mal Nutella.

Da am Freitag in Deutschland das neue Linkin Park Album erschienen ist, haben wir uns zunächst auf die Suche nach einem „Musikfachgeschäft“ gemacht. Leider musste ich feststellen, dass das Album hier in Frankreich erst am Montag veröffentlicht wird…am MONTAG!!! Also muss ich wohl oder übel noch 2 Tage durchhalten 😦

Danach konnte also der eigentliche Tagesplan angegangen werden. Da wir ja die Zonen 1-3 auf unserem Paris Visite gebucht haben, konnten wir bis zu la Défense fahren. Dies ist das Bankenviertel und Heimat der Grande Arche. Wenn man aus der Metro aussteigt ragt dieses Gebäude sofort vor einem auf und man kommt sich doch recht klein vor 😉
Die Treppe zur Grande Arche ist vor allem zur Mittagszeit von lauter Anzugsträgern gesäumt, welche von den örtlichen Fast Food Ketten ihre Papiertüte dabei haben und die Mittagszeit in der Sonne genießen. Ein Satz muss man an dieser Stelle zu den Tauben in Paris verlieren. Die Tauben hier haben alle noch 2 Beine und haben aus irgendeinem Grund keine Angst…die haben wohl noch nie Berlin besucht 😉

Eine andere „Merkwürdigkeit“ ereignete sich im Supermarkt. Zwei Menschen haben es tatsächlich nicht fertig gebracht dort eine Flasche Wasser oder Cola zu finden. Wir haben noch nie einen so unsortierten Supermarkt gesehen. Nach 20 Minuten der Irrungen und Wirrungen haben wir unsere Sandwiches von Pommes de Pain dann ohne etwas zu trinken, bzw. dem restlichen Trinken welches wir noch hatten, gegessen.

Einige Fotos später (unter anderem auch mit unserem dritten Mitreisenden 😉 ) haben wir uns auf den Weg zum Arc de Triomphe gemacht. Dort angekommen haben wir nach einer vertrauenswürdigen Person gesucht, so dass wir auch mal beide auf einem Foto zu sehen sind. Nachdem wir diese gefunden und nun ein schönes Bild von uns vor dem Triumphbogen bekommen haben, wollten wir natürlich auch in die Mitte des Place Charles-de-Gaulle. Die lustigen Schilder, welche einem zeigen, dass man die Straße mit Hilfe eines Tunnels unterqueren kann stehen überall nur nicht an der Stelle, an der man dann eigentlich zum Bogen kommt. Da der Aufstieg, wie fast alles in Paris Geld kostet (und meist nicht zu wenig) haben wir uns diese Sehenswürdigkeit nur von unten angeschaut und haben noch ein paar Fotos geknippst. An dieser Stelle haben wir auch einen kleinen „Sport“ für uns entdeckt: „Welche Spiegelreflexkamera haben die anderen Touristen, mit einem besonderen Augenmerk auf die unterschiedlichen Typen von Canon!“

Danach ging es weiter auf die Prachtstraße von Paris. Aufgrund des mangelnden Kleingelds müssen wir die Daheimgebliebenen leider enttäuschen. Es gibt keine Souvenirs vom Champs-Elysee 😉 Am Ende der Prachtstraße befindet sich dann der Obelisk und hinter dem Jardin des Tuileries das Louvre. Im Jardin des Tuileries haben wir uns noch ein Eis für 2,50€ gegönnt. Nein! keine 5 Kugeln, sondern eine einzige.

Das Ende des Tages wurde dann mit dem Weg zum Centre Pompidou eingeläutet. Die kleinen Gassen die dort hinführen bieten eine Menge an sehenswerten Geschäften. Da dann, wie jeden Abend, die Frage nach dem Essen stand, haben wir uns für eine Burgerkette entschieden…nein…nicht das große gelbe leuchtende M. In dem Restaurant wurden wir leider alles andere als schnell bedient. Die Ironie ergibt sich nicht mal weil es Fast Food ist, sondern weil der Name der Kette Quick lautet 😉 Diese Marke wirbt mit Quality Burgern und ist so gut wie neben jedem McDonalds zu finden. Dafür scheint es hier aber kein Burger King zugeben.

Nach dem vielen Laufen hatten wir uns einen entspannten Abend mit dem Sichten der Bilder redlich verdient und sind dann auch relativ fix eingeschlafen.

Der (noch) heutige Tag stand im Zeichen der Seine. Als erstes haben wir uns mit der Metro auf den Weg zur Pont Neuf gemacht, um von dort weiter auf die beiden Inseln zu gelangen. Der Eintritt zu Notre Dame ist an und für sich kostenlos hätte aber mit einer gschätzten Wartezeit von einer Stunde bezahlt werden müssen. Da das Wetter aber viel zu schön war, haben wir uns weiter auf den Weg zur zweiten Insel gemacht. Die kleinen Gassen sind wiederum von vielen kleinen Geschäften und Creperien gesäumt. Unglaublich aber wahr, wir haben es noch nicht einmal geschafft Crepes zu essen…kommt aber noch.

Nach einem Zwischenstopp im Jardin des Plantes sind wir dann weiter zum Patheon gegangen, wo Marie Curie begraben ist. Europäische Staatsbürger bis 25 Jahre erhalten dort freien Eintritt. Nachdem ich meinen Ausweis vorgezeigt hatte und meinen Freiticket bekommen hatte schaute die Frau meine Kleine nur fragend an und hat sich gewundert, dass sie doch schon über 25 Jahre alt ist. Das man im Pantheon dann auch noch fotografieren durfte hat doch sehr überrascht. Allerdings haben das auch viel Touristen zum Anlass genommen mit ihren kleinen Kameras alles tot zu blitzen, so dass man fast schon Probleme hatte ein ordentliches Bild zu bekommen.

Nach dem Pantheon haben wir uns noch etwas zu trinken gesucht und haben uns schließlich auf einer Parkbank um Jardin du Luxembourg niedergelassen und uns noch ein wenig die Zeit vertrieben. Zum Abendessen bin ich dann gegen 21 Uhr noch einmal losgestiefelt um vom Monoprix (auch ein Supermarkt) Sandwiches, Käse, Schinken und Mayonnaise zu holen. Wie Franzosen diese Mayonnaise überhaupt essen können fragen wir uns beide immer noch. So versalzen hat man selten eine Mayonnaise gesehen. Zum Glück war das Sandwichbrot relativ süß und hat somit dem salzigen ein wenig die Intensität genommen 🙂

Somit ist ein Tag mit etwas mehr rumgammeln im Park nun zu Ende gegangen und wir (eigentlich mehr oder weniger nur noch ich) schauen noch das US Open Halbfinale von Federer und Djokovic. Für den morgigen Sonntag ist dann ein Besuch auf dem Marché Bastille geplant und die Erkundung der zugehörigen Umgebung.

Morgen wird es sicherlich noch einmal neue Bilder geben.

Der Kleinen geht es zum Glück wieder besser und es ist lediglich die Nase noch etwas verschnupft.

Wir melden uns wieder

Saskia & Christian

Ankunft in Paris

Heute ging es dann also endlich in den verdienten Urlaub in die Stadt der Liebe 🙂

Zuerst einmal klingelte der Wecker zur wohl unmöglichsten Zeit mitten in der Nacht um 4 Uhr 😦 Da am Vortag noch das Saisoneröffnungsspiel zwischen ALBA und dem TBB Trier stattfand sind wir erst gegen Mitternacht ins Bett gekommen. Mit gerade ein mal 4 Stunden Schlaf wurden noch schnell die letzten Sachen in den Koffer geworfen und schon wurden wir um 5 Uhr von Saskias Papa abgeholt der uns freundlicherweise zu dieser Zeit zum Flughafen gefahren hat.

Dort verlief alles einwandfrei und wir wurden mit einem kleinen Regenschauer aus Berlin verabschiedet. In Paris gelandet haben wir erst einmal die Touristeninformation aufgesucht, um uns Tickets sowohl für die Fahrt in die Innenstadt (wir sind in Paris – Charles de Gaulle gelandet), als auch für den Aufenthalt vor Ort zu kaufen. Der nette Mann (David wenn ich mich recht erinnere) hat uns auch super beraten und letztendlich haben wir fast hundert Euro für 4 Fahrten Flughafen-Innenstadt-Flughafen + 2x Metrokarten für 5 Tage in den Zonen 1-3 bezahlt. Mit den Tickets im Gepäck ging es zum RER B, welcher den Flughafen mit der Innenstadt verbindet. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten und gleich die nächste Station war Paris Nord (auch Gare du Nord).

Dort angekommen wurden wir von schönstem Sonnenschein begrüßt und wir haben uns auf den Weg zum Hotel gemacht. Da der Gare du Nord ein ziemlich großer Bahnhof ist, haben wir nicht gleich die richtige Straße gefunden, welche uns dann direkt innerhalb von 10 Minuten Laufweg zu unserem Hotel geführt hat.

Zu diesem Zeitpunkt war es leider erst gegen 11 Uhr und der Check-In war erst ab 13 Uhr möglich. Glücklicherweise konnten wir unsere Sachen im Gepäckraum lassen und wir sind anschließend zum nächstbesten Supermarché gelaufen (10 Meter entfernt, direkt auf der anderen Straßenseite 😉 )und haben uns etwas zu trinken gekauft. Danach sind wir zu einem McDonalds um dort einen Kaffee zu trinken, welcher hier deutlich stärker ist als bei uns zu Hause (hui hui hui). Während des Aufenthaltes im McCafe sind wir die Planung für den restlichen Tag durchgegangen.

Bis zu dem Zeitpunkt wo wir unser Zimmer beziehen konnten, wollten wir also noch die nähere Umgebung erkunden. Also haben wir uns auf den Weg zum Canal St. Martin gemacht, um dort auf einer Bank ein wenig das tolle Wetter zu genießen. Zurück im Hotel haben wir dann unser Zimmer bekommen. Es ist wirklich sehr klein, aber man will ja auch die Stadt sehen und nicht sein Zimmer (Bilder folgen).

Die Weitere Planung sah nun die Erkundung von Montmartre vor. Da das Metroticket Paris Visite nur für 5 Tage gültig ist, haben wir die Erkundung zu Fuss durchgeführt. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Montmartre ist wohl Sacre Coeur. Diese Kirche liegt erhöht und ist von lauter komischen Leuten umgeben, welche einem permanent Ketten oder Getränke andrehen wollen oder am liebsten 30000 Unterschriften haben wollen. Die Dreistigkeit gleicht dabei nicht mal den „netten“ Damen am Alex (welche hier übrigens auch rumlaufen) die einen immer Fragen, ob man Englisch spreche. Man will nur ein Foto von der sich bietenden Kulisse machen und schon tippen sie einem auf die Schulter, ob man nicht doch unterschreiben möchte. DREIST!!!

Zu diesem Zeitpunkt gab es die ersten kleineren Regentröpfchen, welche aber keinen verscheucht haben und mit einem Regenschirm locker auszuhalten waren. Mit dem Besuch in der Kirche gingen bei mir gemischte Gefühle mit einher. Einerseits ist die Architektur, wie bei vielen Kirchen wirklich beeindruckend, andererseits war ich doch mehr als verwundert, dass in einer Kirche Automaten zum Prägen von Münzen und Leinwände für Beamer stehen.

Auf dem Rückweg hat es dann leider richtig angefangen zu regnen und wir sind auch ziemlich Nass geworden, haben uns dann aber in einen Supermarkt gerettet und dort Sachen für unser Abendessen eingekauft. In strömendem Regen sind wir dann zurück ins Hotel geeilt und haben uns dann unser Baguette zubereitet. Das war auch echt lecker und jetzt habe ich versucht das Internet zum Laufen zu bekommen (erfolgreich wie ihr seht 😉 ).

Der Kleinen geht es leider immer noch nicht besser und gerade schläft sie ein wenig, da es mit der Erkältung und den zum Teil doch recht weiten Laufstrecken recht anstrengend war. Hoffentlich ist sie morgen schon wieder etwas besser drauf und wir können unser Programm fortsetzen.

Dann sag ich schon mal Tschüss für heute, weil der Vorhang wahrscheinlich doch relativ früh heute fallen wird *gähn* Oh…pardon 🙂

PS: Fotos folgen im nächsten Post eventuell noch heute Abend UND: ich verstehe doch mehr von der komischen Sprache hier als ich gedacht hätte…sollte Herr Abdinghoff mir doch etwas beigebracht haben? 😀

DM 2010 in Hamburg

Da sowohl im Vorfeld als auch während der deutschen Meisterschaften in Hamburg wenig bzw. gar keine Zeit zum Schreiben war folgt nun ein etwas ausführlicher Bericht 🙂

Um sich auf die DM bestens vorzubereiten war die Idee das im Vorfeld zusätzlich zum normalen Training extra Trainingsstunden eingelegt werden. Die Idee für sich war nicht schlecht, konnte aber aus verschiedenen Faktoren nicht zur Gänze durchgesetzt werden. Zusätzlich zu diesem Umstand wurde auch das normale Training in Förderspieler und normale Spieler unterteilt…man selbst zählte nicht zu den „privilegierten“, so dass die Vorbereitung im Endeffekt suboptimal lief!

Trotz alledem wurde die Fahrt in Angriff genommen und war auch verdammt lustig. Eine im Auto „reitende“ Conny hat uns sicher nach Hamburg gebracht. Ich hoffe das noch ein Video diese sehr ansehnlichen Highlights zu sehen sein werden 😉

In Hamburg angekommen haben wir am Freitag in einer uringelb gestrichenen Halle übernachtet und konnten durch die Wahl eines extra Zimmers den um 1 Uhr in der Nacht angereisten Bautzenern aus dem Weg gehen 😉 Die Nacht war trotzdem relativ kurz, da wir um 8 Uhr die Halle verlassen haben mussten.

Am CabrioSport (die Austragungsstätte) angekommen nutzten wir die Möglichkeit zu frühstücken und die Frauen spielten sich warm da diese zuerst am der Reihe waren…schon zu diesem Zeitpunkt behagte mir der Zeitplan nicht wirklich. Die Frauen und die Herren Ü40 spielten von 10-14 Uhr und die Herren zusammen mit den Junioren ab 14 Uhr. Mittag gab es ab 13 Uhr, so dass ich diese Möglichkeit ungenutzt lies, da ich nicht mit vollem Magen spielen wollte…stattdessen ging es ab 13 Uhr zum Einspielen zusammen mit Lars…nach dem Einspielen hatte ich ein super Gefühl und ich fühlte mich fit.

Zwei meiner drei Mitfahrerinnen hatten zu diesem Zeitpunkt schon die Vorrunde überstanden und nutzten nun ihrerseits die Möglichkeit uns Herren anzufeuern.

Zu meiner Vorrunde mag ich gar nicht viel schreiben, da mein anfängliches gutes Gefühl sich schlagartig drehte, als mein Körper nicht mehr so wollte wie ich…eines von drei Spielen konnte ich dennoch gewinnen und paradoxerweise war ich mit dem Spiel welches ich am höchsten verloren habe am zufriedensten 😉 (danke für die Worte nach dem Spiel Ditschi)

Nachdem die Vorrunde nun für mich beendet war ging es schnell unter de Dusche und danach mit meiner Kleinen was zu Essen suchen, da ich wohl ziemlich blass im die Nase ausgesehen haben musste 😦
Am Abend gab es dann noch eine kleine Players Party und gegen 0 Uhr waren wir in unseren Schlafsäcken (eine sehr gute Investition) verschwunden, da ja unsere Mädels am nächsten Morgen wieder spielen mussten.

Der nächste Morgen brachte dann auch Ausscheiden der anderen beiden Mädels mit sich (gegen die spätere Siegerin und gegen eine Halbfinalistin). Trotzdem konnte man mit ihrem Abschneiden zufrieden sein (in meinen Augen jedenfalls 😉 )

Danach hieß es also sich noch die Partien der restlichen Gekkos anzuschauen. Und siehe da…die Gekkos haben in allen vier Kategorien den deutschen Meister bzw. die deutsche Meisterin gestellt.

Auf dem Weg nach Hause haben wir noch kurz am Hamburger Hauptbahnhof für einen Kaffee angehalten bevor es dann endgültig wieder nach Hause ging.

Somit ein lustiges und ereignisreiches, wenn auch für mich weniger erfolgreiches Wochenende zu Ende und wir sind irgendwann zwischen 23 und 0 Uhr erschöpft ins Bett gefallen…

Was von dem Wochenende nun übrig bleibt weiß ich noch nicht…im November sind die Berlin Open und bis dahin kann ja noch viel passieren…eventuell kann man sich ja bis dahin noch verbessern und lernen wie man bei einem Turnier richtig auf seinen Körper hört, so dass solche „Ausfälle“ nicht mehr vorkommen…

Sodele…

PS: Im Anhang sind noch Fotos vom grandiosen Sonnenuntergang der uns auf dem Hinweg begleitet hat und ein Bild von Swanny, welches auf der Herrentoilette zu sehen war 😉